Einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu Folge wird die Höchstüberlassungsdauer in der Metall- und Elektroindustrie auf 48 Monate hochgesetzt.

Seit der AÜG-Reform beträgt die Höchstüberlassungsdauer für Zeitarbeitnehmer ohne Betriebsvereinbarung 18 Monate. Nun haben sich jedoch der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die Gewerkschaft IG Metall darauf geeinigt diese auf bis zu 48 Monate anzuheben. Gemäß einer Öffnungsklausel ist es Tarifpartnern möglich für ihre Branche vom AÜG abweichende Regeln zu vereinbaren. Dies ist im vorliegenden Fall so geschehen und wird im „Tarifvertrag zum Einsatz von Zeit- und Leiharbeitern“ festgehalten. Im Tarifvertrag von 2012 wurde eine Höchstüberlassungsdauer von 24 Monaten festgeschrieben, welche nun auf 48 Monate angehoben werden soll. Arbeitgeber und Betriebsräte können von dieser Abmachung Gebrauch machen, sofern die Arbeitnehmervertreter freiwillig zustimmen. Die Anhebung der Überlassungsdauer soll eine Ausnahme in der Metall- und Elektronikbranche darstellen.

Quelle:
Hannoversche Allgemeine Zeitung