Auf Anfrage der Sprecherin für Arbeitnehmerrechte der Bundestagsfraktion der Grünen, Frau Müller-Gemmeke, wurde offengelegt, dass durch ein Drittel aller Vermittlung der BA Arbeitslose in die Zeitarbeit gebracht wurden.

Müller-Gemmeke kritisierte diese Entwicklung, dass die Bundesagentur für Arbeit in dauerhafte Arbeitsstellen vermitteln solle und nicht in Leiharbeitsverhältnisse. Dagegen steht, dass ein Drittel aller bei der Bundesagentur angebotenen Stellen von Zeitarbeitsfirmen werden. Die Kritik wurde seitens iGZ und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister mit Unverständnis aufgenommen. Die Kritik von Frau Müller-Gemmeke „ignoriere die Struktur der Zeitarbeitsbranche“.

Im vergangenen Jahr bezogen ca. zwei Drittel aller von der BA vermittelten Arbeitslosen ALG 1 und ein Drittel ALG 2.

Quellen:
Finanznachrichten
iGZ