Am 6. Juli ist das Entgelttransparenzgesetz in Kraft getreten. Es soll die Gleichheit zwischen Männern und Frauen in Bezug auf das Entgelt fördern.

Das Gesetz gibt Arbeitnehmern das Recht Auskunft über die Entlohnung im Unternehmen zu verlangen. Bedingung dafür ist, dass der Betrieb über mehr als 200 Mitarbeiter verfügt. Auch Lohndiskrepanzen müssen vom Arbeitgeber zu erklären sein. Der Auskunftsanspruch umfasst die Kriterien zur Festlegung des Lohns, die Kriterien der Vergleichbarkeit der Beschäftigungen und folglich auch die Entlohnung von vergleichbaren Tätigkeiten.
Aber nicht nur der Auskunftsanspruch für Arbeitnehmer soll die Entgeltgleichheit zumindest fördern. Ebenso wird mit dem Gesetz auch die Einführung betrieblicher Verfahren zur Überprüfung von Lohngleichheit vorgesehen. So müssen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten die Löhne regelmäßig offenlegen und im Lagebericht über die Gleichstellungssituation berichten, sofern sie vom Gesetzgeber zur Erstellung eines Lageberichts verpflichtet sind.

Quelle:
Haufe