In einem aktuellen Urteil bestätigen die Richter des BAG, dass Zuschläge wenigstens auf Basis des Mindestlohns berechnet werden müssen.

Im Streitfall klagte eine Arbeitnehmerin gegen ihren Arbeitgeber, da dieser den Nachtzuschlag auf Basis eines alten vertraglichen Stundenlohns berechnet hatte, welcher aber unter dem während des Abrechnungszeitraums gültigen Mindestlohns lag.

Nachdem bereits das LAG entschieden hatte, dass dies nicht rechtens war, urteilte nun das BAG höchstinstanzlich zu Gunsten der Klägerin. Auch müsse für die Monteurin das Urlaubsentgelt ebenso wie der Nachtzuschlag auf Basis des Mindestlohns berechnet werden, denn der Mindestlohn sei Teil des „tatsächlichen Stundenverdienstes“ gemäß dem Tarifvertrag.

Quelle:
Haufe