am 8. Juli 2020 ist das von der Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpaktes beschlossene Programm für Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen  mit einem Umfang von bis zu 24,6 Mrd. Euro gestartet.

Die Auszahlung an die Unternehmen erfolgt ohne bürokratisches Antragsverfahren und wird über die Bundesländer umgesetzt. Die Abwicklung erfolgt vollständig digital über das Online-Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Ab heute bis zum 31. August 2020 können die Anträge gestellt werden. Die Antragstellung kann ausschließlich von einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer durchgeführt werden.

Die Überbrückungshilfen sind als branchenübergreifendes Zuschussprogramm konzipiert. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen unabhängig von der Mitarbeiterzahl, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder teilweise einstellen mussten. Voraussetzung ist ein Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020 um zusammengenommen mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019. Gezahlt werden Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für die Monate Juni bis August 2020.

Die Liste der förderfähigen Fixkosten erfasst unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Aufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können in Höhe einer Pauschale von 10 % der Fixkosten geltend gemacht werden. Ein Unternehmerlohn wird nicht erstattet.

Quelle:  https://www.personaldienstleister.de/infodienst/article/liquiditaetssicherung-in-unternehmen.html?no_cache=1

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